Mittwoch, 16. November 2016

REZENSION zu Die Seiten der Welt

Information zum Buch

Titel: Die Seiten der Welt


Autor: Kai Meyer
Seitenzahl: 416
Verlag: Fischer
ISBN: 978-3-8414-2165-4
Preis: 19,99 €


Inhalt

Die Bücherwelt steht in dieser Trilogie im Fokus. Bibliomanten besitzen durch ihre Magie und ihr Seelenbuch eine besondere Magie mit der sie sich wehren können und andere Menschen auch angreifen können. Aber sie können durch die Bibliomantik auch leichter durch die Welt reisen wie mit einem Sprung oder durch Portale. Furia Salamdra Faerfax wird in naher Zukunft eine Bibliomantin sein, aber sie muss auch jetzt schon damit kämpfen die Bibliomantik zu bewahren, denn durch die leeren Bücher werden alle Bücher zerstört. Ein weiteres Problem, dass ihre Familie hat, ist dass die Familie Faerfax seit langer Zeit auf der Flucht vor der Adamitischen Akademie ist, die sie auslöschen möchten.

Eigene Meinung

Es gibt viele verschiedene Personen und neue Figuren. Die Bibliomantik kann von einem Bibliomanten nur verübt werden, wenn er Bücher liebt und sie schätzt. Dennoch kommen auch andere "Wesen" vor wie Exlibro oder Origamis. Diese Figuren machen die Geschichte umfangreicher und unterhaltsamer, weil sie ihre kleinen Eigenarten haben. Mir gefallen vor allem die Charaktere in diesem Buch, weil sie ziemlich unterschiedlich sind und man ihre Handlungen oftmals nicht einschätzen kann. Finnian beispielsweise ist ein Rebell aus Libropolis kommt und ziemlich sarkastische Ausdrücke, was mich zum Lachen gebracht hat. Durch die Unterschiede in der Persönlichkeit wie vorsichtig, rebellisch oder mutig ist es ein schönes Zusammenspiel beim Auftreffen dieser Personen, die sich dadurch ergänzen und die Situation besser meistern können. Das gemeinsame Ziel von Furia, Finnian und Cat ist die Adamitische Akademie zum Sturz zu bringen, damit die Exlibros nicht mehr unterdrückt werden. Auch die Suche nach Furias Bruder und darum der Kampf mit anderen Bibliomanten wie der Umgarnten und ihren Kavalieren oder Mater Antiqua. Das Ende in diesem Buch ist, wenn man nicht ganz unaufmerksam ist, zwar nicht so ganz überraschend, weil es logisch ist, dass dieses Buch so enden musste. Aber ich finde trotzdem, dass es ein guten strukturellen Aufbau hat und der Leser gut zum Ende des 1. Buches geführt wurde.

"Alles wird brennen, ich sag's dir. Dich werden sie als verbogenes Stück Metall aus den Trümmern ziehen, aber von mir wird nichts übrig bleiben. Nicht das allerkleinste Stück." (S. 130) "Ich pflanze sie ein. Bücher sind aus Papier, Papier aus Bäumen, und drüben im Wald wächst aus einem Buch wieder ein Baum. Nicht so schwer zu verstehen, oder?" (S. 191) Seine Stimme überschlug sich vor Zorn. "Du hast mich ... du ... mich ..." (S. 326)


Bewertung





"Die Seiten der Welt Trilogie" von Kai Meyer:

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