Mittwoch, 7. Dezember 2016

REZENSION zu Breathe - Gefangen unter Glas

Information zum Buch

Titel: Breathe - Gefangen unter Glas
Originaltitel: Breathe


Autor: Sarah Crossan
Seitenzahl: 432
Verlag: dtv
ISBN: 978-3-423-76069-0
Preis: 16,95 €


Inhalt

Man kann nur in der Kuppel leben, denn es ist der einzige Ort in der Welt, wo man extra Flaschen Sauerstoff erhalten kann gegen Geld. Außerhalb der Kuppel muss man genügend Sauerstoffflaschen haben, um halbwegs überleben zu können. Die Rebellin Alina möchte das alte Leben aber wiederherstellen und pflanzt deshalb mit den anderen Rebellen Pflanzen an, um mehr Sauerstoff zu produzieren. Von der allmächtigen Macht der Regierung von Breathe bekommen der Premiumbürger Quinn und die Second Bea nichts mit bis sie Alina kennen lernen und einen Ausflug zum Zelten planen. Weil Alina fliehen muss vor Breathe, lernen die beiden die Absichten der Ratten kennen und das wahre Gesicht ihrer Regierung.

Eigene Meinung

Eine Welt ohne Sauerstoff, wie wäre das möglich? In dieser Welt ist es durch Zusatzflaschen an Sauerstoff möglich. Dennoch gibt es kein Ökosystem wie wir es haben, denn alle Bäume wurden ausgerottet sowie Pflanzen, weshalb aus Kohlenstoffdioxid kein Sauerstoff produziert wird. Aus diesem Grund gibt es die Rebellen, die Pflanzen und Bäume anbauen, um dem entgegen zu wirken. Allerdings sieht das die Regierung nicht so gerne, darum mussten viele Rebellen ihr Leben aufgrund des guten Willens lassen. Quinn und Bea erfahren erst kürzlich von der Aktivität und schließen sich bald dieser Initiative an, um Gutes zu bewirken und ihren Sauerstoffverbrauch effizienter zu regulieren. Dadurch, dass Quinns Vater ein wichtiges Mitglied bei Breathe ist, wird ihnen bald klar, dass es eine andere Lösung gefunden werden muss, um die Menschheit zu bewahren vor der Kuppel und ihrer Regierung. Die verschiedenen Sichtweisen haben mir gefallen durch die Abwechslung, allerdings fehlt mir eine konstante Spannung und die Intensität in den Handlungen. Der Schluss ist unschlüssig und schwer zu lesen, was den Leser ermüdet das Buch zu Ende zu lesen. Für zwischendurch ist das Buch nicht schlecht, aber eher zum einmaligen Lesen.

"Ich stehe schlotternd und halb nackt da, mit einem Fuß schon auf der Schwelle zum Tod, und alles, woran ich denken kann, sind Silas' Muskeln. Völlig verrückt." (S. 210)

Bewertung

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