Freitag, 18. August 2017

REZENSION zu Aquamarin

Information zum Buch

Titel: Aquamarin


Autor: Andreas Eschbach
Seitenzahl: 408
Verlag: Arena
ISBN: 978-3-401-60022-2
Preis: 17,99 €

Inhalt

Saha hatte schon immer das Meer gefürchtet. Das war sehr ungewöhnlich in Seahaven, denn dort kann jeder gut schwimmen und mag das Meer. Nachdem sie ins Fischbecken der Thawte fällt, ist alles anders für Saha. Denn ihre Verletzungen sind gar keine Verletzungen. In Wahrheit sind das Kiemen, mit denen sie ein Fischmensch war und besser schwimmen könnte als jeder andere Mensch, und sie macht weiter wie bisher, indem sie wieder anfing ihre Verletzungen mit Sprayverband zu verschließen. Aus diesem Grund konnte Saha sehr lange nicht schwimmen und die Kiemen waren durch den Verband verschlossen, weshalb sie nicht durch ihre Kiemen atmen konnte.

Eigene Meinung

Ich bin ziemlich skeptisch, was Geschichten zu Meeren betrifft oder wenn sie sich im Wasser abspielen. Auf Empfehlung vom Lesendes Federvieh wollte ich doch diesem Buch eine Chance geben und ich wurde wahrhaftig nicht enttäuscht. Die Protagonistin ist richtig sympathisch und man fängt an sie zu mögen. Saha ist eine Außenseiterin, die aufgrund von ihren Verletzungen gehindert ist, ins Wasser zu gehen. Man fühlt mit ihr mit, als sie ihre Kiemen entdeckt nach ihrem schrecklichen Unfall, wo sie in ein Fischbecken von Carilja Thawte gestoßen wird und fast ertrunken wäre. Obwohl sie länger als eine halbe Stunde bewusstlos war, lebt sie immer noch. Das ist sehr merkwürdig, denn ein normaler Mensch würde nach dieser Zeitspanne nicht mehr überleben. Deshalb fängt sie an ihre "Verletzungen" zu beobachten, weshalb sie entdeckt, dass es Kiemen sind. Mit dieser neuen Erkenntnis möchte sie es doch einmal wagen ins Wasser zu gehen. Leider ist Saha durch die Kiemen genmanipuliert. Diese Tatsache ist sehr schwerwiegend in Seahaven, denn diese Manipulation ist nicht erwünscht und wird mit sofortiger Verbannung bestraft. Saha lernt das Meer zu lieben und beim Lesen jeder neuen Seite des Buches mag ich die Protagonistin immer mehr. Denn nachdem sie bemerkt, dass sie doch nicht ein normaler Mensch ist, versucht sie sich zu verändern, was auch sehr menschlich ist. Auch versucht sie ihren Mitschüler Jon Brenshaw zu retten und damit ihr Geheimnis zu verraten, obwohl er ihr nicht geholfen hatte damals im Fischbecken. Das Buch überzeugt den Leser durch seinen Schreibstil und die Handlung, aber es stimmt der Spannungsbogen ist nicht immer konstant. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung dieser Reihe.

Ich fühle mich, als könnte ich geradewegs bis Neuguinea schwimmen. (S. 197)
"Ach ja?" "Hast du das gedacht? Hast du gedacht, wenn der große Jon Brenshaw ein Mädchen einlädt - sich herablässt, eine wie mich einzuladen, mich, das komische Fischgesicht -, dann sollte ich gefälligst laut Hurra schreien?" (S. 330)


Bewertung

REZENSION zu Küssen kostet extra

Information zum Buch

Titel: Küssen kostet extra


Autor: Caroline Mohr
Seitenzahl: 272
Verlag: rowohlt
ISBN: 978-3-499-63206-8
Preis: 9,99 €


Einen lieben Dank an den rowohlt Verlag und der Autorin Caroline Mohr für die Bereitstellung dieses Buches als Rezensionsexemplar


Inhalt

Jung und pleite. Fanny braucht Geld, um ihr Auto reparieren zu können im tiefsten Winter. In der Nähe ihrer Autowerkstatt befindet sich ein Bordell, wo gerade eine Bardame gesucht wird. Promt wird Fanny eingearbeitet und lernt die Welt des Bordells kennen. Mit der Prostituierten Palina versteht sie sich ziemlich gut und sie lernt zu verstehen, dass Prostitution nicht von irgendwo hergekommen ist, sondern sie aus Geldnöten oder anderen Gründen dazugekommen sind.

Eigene Meinung

Das erste Mal, dass ich nur den Titel kenne und nicht auf das Cover oder die Inhaltsangabe achte. Für mich wirklich etwas ungewöhnliches. Prinzipiell finde ich die Idee von Caroline Mohr nicht schlecht und sie wird für ihren Schreibstil und ihren Humor von vielen gefeiert. Ich persönlich mag ihren Humor, aber die Storyline ist nicht meine. Fanny beginnt einen Job in einem Bordell, damit sie mehr dazu verdient zu ihrem Job als Reporterin. Das, was ich gut finde bei diesem Buch ist, dass man als unwissender Leser langsam lernt zu verstehen, dass auch Prostitution ein Beruf ist und sogar ein sehr gefährlicher Beruf, wo sich die Damen unsicher sind bezüglich ihrer Gesundheit. Dieser Job ist anstrengender als manch ein anderer, denn er birgt die Risiken bei Berufsunfällen nicht die Polizei anzeigen zu dürfen oder mit Kunden um deren Geld streiten zu müssen, weil sie nicht den vollen Preis bezahlen wollen. Das Ziel von Fanny ist die Affäre mit Mark festigen zu können, Rosi zu verkuppeln und nicht mehr pleite sein zu müssen. Allerdings ist das Leben nie einfach. Rosi hat noch zu viele Gefühle für ihren Exlover, der sie bestehlen möchte und Mark geht regelmäßig zu diesem Bordell.

Bewertung

Samstag, 12. August 2017

REZENSION zu Die 7 Farben des Blutes

Information zum Buch

Titel: Die 7 Farben des Blutes


Autor: Uwe Wilhelm
Seitenzahl: 480
Verlag: blanvalet
ISBN: 978-3-7341-0344-5
Preis: 9,99 €


Einen lieben Dank an das Bloggerportal und somit dem blanvalet Verlag und der Autor Uwe Wilhelm für die Bereitstellung dieses Buches als Rezensionsexemplar


Inhalt

Die Berliner Polizei steht vor einem Rätsel. In drei Monaten wurden drei Frauen auf ähnliche Weise verstümmelt und getötet von einem Serienmörder, der sich selbst Dionysos nennt. Der Mörder pausiert eine lange Zeit aber, weshalb dieser Fall ad acta gelegt wird. Auf einmal ereignet sich ein Mord an die Wirtschaftssenatorin Ursula Reuben und der Instinkt der Staatsanwältin Helena Faber war doch richtig. Dionysos ist wieder da und macht weiter mit dem Töten. Dabei zitiert er in seinen Videos aus dem Buch des Professors Gibran und hat auch die Staatsanwältin im Visier als sein nächstes Opfer.

Eigene Meinung

Seit längerer Zeit habe ich keinen Thriller mehr gelesen, weshalb ich auch etwas Erwartung hatte bei diesem Buch. Der Auftakt hat mir sehr gut gefallen, denn der Schreibstil ist flüssig, ein guter Spannungsbogen ist vorhanden und die Neugierde des Lesers wird geweckt. Die Protagonistin Helena Faber ist sympathisch und eine sehr zielstrebige und ehrgeizige Staatsanwältin, die ihre Karriere vorantreiben möchte. Der Täter ist sehr vorsichtig und arbeitet sehr sorgfältig, weshalb es schwer ist ihm auf die Spur zu kommen. Allerdings kommt er Helena Faber sehr nahe und es kommt zu einem Zusammenstoß zwischen den beiden, was nahe eine Vergewaltigung grenzt. Denn Dionysos lässt seine weiblichen Opfer während ihrer Menstruation verbluten, nachdem er ein Körperteil amputiert hat. Seit diesem Vorfall leidet die Staatsanwältin unter einer dissoziativen Amnesie und kann sich immer weniger gut an Dinge erinnern, obwohl sie davor nahezu jedes Wort einer Unterhaltung konnte. Das erschwert ihre Arbeit. Auch wenn sie den Fall an ihren Kollegen Lukas Ziffer abgeben muss, weil der Täter es auf sie abgesehen hat. Diese Amnesie wird sehr lange breitgetreten in diesem Buch, was mich persönlich gestört hat. Ich habe verstanden wie schlimm es für sie und ihr Leben ist unter dieser Gedächtnisverlust zu leiden, aber es war mir zu ausführlich. Den Täter Dionysos konnte man als Leser auch schnell identifizieren, was den Spannungsbogen in dem letzten Drittel genommen hat und man sich schwer tat die restlichen Seiten des Buches zu lesen. Das Ende wurde in die Länge gezogen, weshalb es mir wirklich schwer fiel das Buch nicht zur Seite zu legen.
"Höflichkeit ist eine Lüge. Mir ist es lieber, wenn Sie ehrlich sind." (S. 162)

Bewertung

Donnerstag, 10. August 2017

REZENSIONEN zu The One

Information zum Buch

Titel: The One

Originaltitel: The One that Got Away


Autor: Maria Realf
Seitenzahl: 416
Verlag: rowohlt
ISBN: 978-3-7341-0351-3
Preis: 9,99 €


Einen lieben Dank an den rowohlt Verlag und der Autorin Maria Realf für die Bereitstellung dieses Buches als Rezensionsexemplar


Inhalt

Kurz vor der Hochzeit mit ihrem Verlobten Josh taucht ihr Exfreund Alex in Lizzies Umfeld auf. Obwohl die Gefühle für Alex in der Vergangenheit liegen, kann Lizzie die Erinnerungen nicht vergessen, denn ihre Beziehung ist nicht erfüllend geendet. Abwechselnd gibt es Rückblenden zu ihren alten Gefühlen und ihr jetziger Alltag kurz vor der Hochzeit, wie sie sich gerade fühlt und wie stressig es ist den großen Tag zu planen. Dabei trauert Lizzie der schönen Zeit vor zehn Jahren nach und hegt Zweifel gegenüber der bevorstehenden Trauung, denn sie ist mit vielen Dingen unzufrieden.

Eigene Meinung

Die Frage für wen man sich entscheidet, wenn man vor der Wahl steht die erste große Liebe oder den jetzigen Verlobten zu wählen ist ziemlich schwer. Lizzie steht vor dieser schweren Wahl, denn ihr Exfreund ist kurz vor ihrer Hochzeit in ihre Stadt zurückgekehrt. Die beiden sind aber im Schlechten auseinander gegangen, weshalb sie nicht erfreut ist über diese Nachricht. Alex ist nämlich ohne ein Wort einfach nach Thailand gegangen, nachdem es ihm über einen längeren Zeitraum nicht gut erging und hat ihr nur einen Brief hinterlassen. Darüber ist sie nicht erfreut gewesen und konnte deshalb nur schwer über ihn hinwegkommen. Nach vier Jahren findet sie schließlich ihre bessere Hälfte und ist kurz davor ihn zu ehelichen. Auf dem Weg dorthin sieht sie aber viele Zweifel und Fehler von Seiten Joshs, weshalb sie der Zeit mit Alex nachtrauert. Schließlich kommt es doch zu einem Treffen zwischen Josh und Lizzie, wo die beiden versuchen wollen in der restlichen Zeit, die ihnen beiden noch bleibt aufgrund von Joshs Tumor, Freunde zu bleiben. Allerdings misslingt das ziemlich, denn sie haben doch noch sehr starke Gefühle füreinander. Kurz vor der Hochzeit ist das ungünstig, denn eigentlich wollte sie ihren jetzigen Freund zum Ehemann machen. Die Wendung, dass wahre Liebe siegt, ist sehr schön. Mich hat es sehr gefreut bei diesem Buch, dass Lizzie sich für Alex entscheidet trotz der Tatsache, dass er nur noch sehr wenig Zeit zum Leben hat. Dieses Buch lässt mich an die wahre Liebe glauben und wie wertvoll und kostbar die Zeit mit seinen Liebsten doch ist. Man lernt dadurch, dass auch wenn die Zeit gering ist wie bei einem Gehirntumor kann man das Beste daraus machen.
Der Wechsel zwischen dem jetzt und hier und der Vergangenheit ist gut inszeniert von der Autorin, denn dadurch hab ich bemerkt wie hin- und hergerissen Lizzie überhaupt war und wie wichtig die Vergangenheit auch für uns ist. Insgesamt ist das Buch gut aufgebaut und einen Anreiz zum Lesen.
"Der Arzt meinte, das soll ich dir geben, nur für den Fall, dass ich plötzlich komisch werde." (S. 220) 
"Aaah! Rufen! Sie! Mich! Nie! Wieder! An!" (S. 337)


Bewertung

Mittwoch, 9. August 2017

REZENSION zu Karma Girl - Bigtime 1

Information zum Buch

Titel: Karma Girl - Bigtime 1
Originaltitel: Karma Girl


Autor: Jennifer Estep
Seitenzahl: 400
Verlag: Piper
ISBN: 978-3-492-28037-2
Preis: 12,99 €


Inhalt

Carmen Cole ist eine aufstrebende Reporterin, die an ihrem Hochzeitstag zwei Dinge gleichzeitig erfährt. Nämlich, dass ihr Verlobter sie mit ihrer besten und einzigen Freundin betrügt und dass beide Superhelden/-schurken sind. Aus Rache beschließt sie nun alle Superhelden und Erzschurken auffliegen zu lassen, damit keiner dasselbe Leid (hintergangen zu werden) wie sie ertragen muss. Dabei deckt sie in der Stadt Bigtime einen der Superhelden von Fearless Five auf, der daraufhin Selbstmord begeht. Deshalb möchte sie keine Helden/Schurken mehr enttarnen. Allerdings möchte die Anführerin Malefica von den Terrible Trinity von der Reporterin wissen, wer der Anführer der Fearless Five ist ...

Eigene Meinung

Den Schreibstil von Jennifer Estep kenne ich aus der Mythos Academy oder Black Blade. Der ist ziemlich gut und man möchte ihre Bücher an einem Stück verschlingen.
Allerdings sind ihre Handlungen einigermaßen gut berechenbar, was mir nicht besonders gut gefällt. Hier geht es um das Aufdecken der Identität von Superhelden/-schurken. Ich persönlich habe manchmal sogar schneller als Carmen Cole entdeckt, wer Superkräfte besitzt. Das finde ich persönlich ziemlich schade, denn ich mag den Nervenkitzel lieber, wenn man mitfiebert mit dem Protagonisten und auf falsche Fährten geführt wird.
Zurück zur Geschichte und diesem Buch. Die Idee, dass die Protagonistin von einem Superheld und Schurken verletzt wird, finde ich wunderbar, denn üblicherweise ist es so, dass ein Mensch von Schurken bedroht und von dem Helden gerettet wird.
In diesem Buch lernt man, dass überall Superhelden und Erzschurken lauern. Mit etwas Spürsinn weiß Carmen anhand Indiskretion, wer Superheld oder Schurke ist und kann diese einfach entlarven bei ihrer Zeitung The Exposé, damit keinem dasselbe Leid wie ihr geschieht. Als sie Tornado demaskiert, geschieht aber etwas unerwartetes. Zum ersten Mal passiert etwas schreckliches, nachdem sie jemanden entlarvt hat. Denn nach der Meldung in der Zeitung nimmt sich Tornado alias Travis Teague, verfällt Carmen in ein tiefes Loch, denn das wollte die Reporterin auf keinen Fall. Als sie allerdings gezwungen wurde von der bösesten Schurkin den Superhelden zu demaskieren, geriet sie in Entscheidungsnot. Einerseits hängt ihr Leben davon ab innerhalb eines Monats den Anführer Striker zu finden, aber andererseits hat sie noch extrem viele Schuldgefühle bezüglich Tornado. In dem Moment, wo Striker auf sie in ihrer Wohnung wartet, entwickelt er eine starke Anziehungskraft zu ihr und sie ist äußerst fasziniert von seiner Persönlichkeit. Auch erweckt in Striker ein Beschützerinstinkt bezüglich Carmen, denn er begleitet sie täglich Heim. Inmitten des Buches deckt die Reporterin schließlich auf, wer die Fearless Five sind einen Tag bevor der Monat um ist, aber sie beschließt Malefica nicht ihren Willen zu geben sondern lieber die Bösewichte umzubringen. Der Plan misslingt allerdings, weshalb sie von den Superhelden gerettet werden muss und in deren Unterschlupf gebracht wird. Dabei lernt sie ihre Persönlichkeiten besser kennen und findet heraus in welchem Bezug sie zu einander stehen. Aufgrund eines Pfeiles, mit dem Carmen angeschossen wurde von den Terrible Trinity, kann Malefica bestimmen, wer die Fearless Five sind und liefert sie somit unbewusst aus. In allerletzten Sekunde kann sie die Fearless Five zum Glück retten, indem sie nämlich Superkräfte entwickelt. Diese Wendung ist ziemlich schön und bereitet diesem Band ein Happyend. Insgesamt bin ich ziemlich zufrieden mit dem Buch, auch wenn ich mir wünschte, dass der Leser weniger schnell die Identitäten entdecken würde.
"Woher wissen Sie immer, dass ich es bin? Es könnte auch ein Einbrecher sein. (S. 120) 
Das war angemessen hirnverbrannt und harmlos, auch wenn ich den Geschmack von Kokos hasste (S. 342)


Bewertung

Mittwoch, 2. August 2017

REZENSION zu Auch donnerstags geschehen Wunder

Information zum Buch

Titel: Auch donnerstags geschehen Wunder


Autor: Manuela Isla
Seitenzahl: 416
Verlag: blanvalet
ISBN: 978-3-7341-0351-3
Preis: 9,99 €


Einen lieben Dank an das Bloggerportal und somit dem blanvalet Verlag und der Autorin Manuela Isla für die Bereitstellung dieses Buches als Rezensionsexemplar


Inhalt

Nachdem ihr Freund Martin sie betrogen hat, glaubt Marianne nicht mehr an die große Liebe. Stattdessen widmet sie ihre ganze Energie in ihren Job als Kellnerin und backt fleißig für das Café. Eines Tages wird sie gezwungen eine Wahrsagerin zu besuchen, die ihr prophezeiht, dass sie ihre große Liebe in Schottland finden wird. Genauer gesagt in Edinburgh. Für Marianne ist Esoterik aber kompletter Schwachsinn, weil sie nicht daran glaubt. Dennoch geht sie nochmal zur Wahrsagerin, um zu hören, ob sie es mit ihrem Ex nochmal probieren sollte.

Eigene Meinung

Dieses Buch dreht sich vor allem um Mariannes Leidenschaft zu backen und der Suche nach der Liebe. Für die anderen ist es so einfach einen Partner zu finden, aber Marianne hatte dabei nicht so viel Glück. Dieses Buch spaltet sich auf nach dem Besuch bei der Wahrsagerin in zwei Teile, denn es wird der Protagonistin prophezeiht, dass sie ihre Liebe in Schottland finden wird. In dem einen Teil malt sich Marianne ihre Zukunft aus, wenn sie nicht nach Schottland fahren würde und versucht mit Martin wieder anzubandeln. In dem anderen geht es darum wie ihr Leben ausschaut, wenn sie nach Schottland fährt. Ihre beste Freundin Tasha wünscht sich für Marianne nichts sehnlicher als dass sie endlich ihre große Liebe findet, weshalb sie möchte, dass Marianne nach Schottland fährt. Allerdings hadert Marianne mit sich selbst, ob sie das wirklich tun sollte. Schließlich hat sie keine genauen Daten, wo ihr Traumprinz ist. 

Es ist ziemlich verwirrend, dass es in zwei Teile aufgespalten wurde, denn der Leser sieht zwar anhand der Überschrift, dass es eine Veränderung gibt, aber es ist sehr ungewohnt. Mariannes Leben in Schottland hat mir persönlich besser gefallen, denn obwohl diese Vorstellung nach wenigen Stunden in einem fremden Land sofort den Traumprinzen zu finden surreal ist und klingt, konnte ich mich damit besser anfreunden. Das Gegenstück war nämlich, dass Marianne wieder Dates hat mit Martin kommt mir ziemlich dumm vor, wenn sie genau weiß, dass er sie wieder betrügen würde und die Beziehung somit nicht neu entflammt werden und überleben kann. Etwas, was mir gar nicht gefallen hat, ist dass ein kompletter Absatz wiederholt wurde. Das Buch ist für mich zwar im Großen und Ganzen in Ordnung, aber nicht so ganz mein Fall gewesen.


Bewertung