Freitag, 8. September 2017

REZENSION zu The sun is also a star

Information zum Buch

Titel: The Sun Is Also a Star: Ein einziger Tag für die Liebe
Originaltitel: The Sun Is Also a Star


Autor: Nicola Yoon
Seitenzahl: 400
Verlag: Dressler
ISBN: 978-3-7915-0032-4
Preis: 19,99 €



Inhalt

Daniel und Natasha lernen sich zufällig kennen am letzten Tag, denn Natasha wird abgeschoben nach dem heutigen Tag. Daniel ist aber fest überzeugt von der Liebe auf den ersten Blick und ihrer zukünftigen Beziehung, weshalb er alles dran setzt, dass sie beide ihren letzten Tag zusammen verbringen können. Eigentlich sollte Daniel zu einem Bewerbungsgespräch, damit er auf die Yale kann. Allerdings verzaubert ihn dieses jamaikanische Mädchen so dermaßen, dass er den Wunsch seiner Eltern überdenkt.

Eigene Meinung

Prinzipiell finde ich die Idee sehr gut von der Autorin, dass es vielleicht doch noch die Liebe auf den ersten Blick gibt. Auch wenn ich daran nicht glaube, aber ich finde es gut, dass man für seine Interessen kämpfen sollte. In dem Beispiel, dass Daniel vielleicht seinen eigenen Weg einschlagen sollte und Dichter werden möchte im Gegensatz zu dem Wunsch seiner Eltern Medizin zu studieren. Seine Eltern sind nämlich Koreaner und kennen die Armut, weshalb sie diese ihren beiden Söhnen ersparen möchte und ihnen ein gutes Leben ermöglichen wollen. Die Thematik verschiedener Kulturen ist sehr spannend, denn jede Kultur ist in ihre Denkweise anders und hier prallen zwei Kulturen aufeinander. Zum einen der Koreaner, der seinen Eltern alles recht machen will und zum anderen die zielstrebige Jamaikerin, die ihr Ziel genau kennt und versucht es schlussendlich auch zu erreichen. Gemäß dem Motto "Gegensätze ziehen sich an" sind Natasha und Daniel verschieden, aber durch ihre Art können sie den anderen beeindrucken und deren gute Absichten zum Vorschein bringen. 

Das, was mich an Nicola Yoons Schreibweise aber stört ist, dass man in nur wenigen Seiten kurz die Gedanken lesen kann und zwischen sehr vielen Sichtweisen gewechselt wird. Diese Tatsache ist beim Lesen sehr hinderlich, weshalb ich mich sehr mühsam bis zum Ende gequält habe. Wenn man mit dem Wechsel zwischen mehreren Sichtweisen klar kommt, kann das Buch etwas sein. Für mich war es leider ein Fehlkauf.


Bewertung


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