Mittwoch, 29. November 2017

REZENSION zu Aquila

Information zum Buch

Titel: Aquila


Autor: Ursula Poznanski
Seitenzahl: 432
Verlag: Loewe
ISBN: 978-3-7855-8613-6
Preis: 16,95 €



Inhalt

Nika kann sich an die letzten beiden Tagen nicht mehr erinnern. Ihr Handy, Pass und ihr Schlüssel. Alles ist verschwunden genauso wie ihre Mitbewohnerin Jenny. Die Studentin in Siena wacht mit einem Blackout in ihrem verschlossenen Zimmer auf und findet in ihrer Hosentasche einen Zettel, den sie nicht versteht. Kurz darauf kommt der Verdacht der Polizei, dass Nika ihre Mitbewohnerin getötet hat und möchte sie verhaften. Dank des charmanten Italiener Stefano kann sie ihren Zettel größtenteils entziffern und kann sich dadurch Teile dieser zwei Tage erinnern.


Eigene Meinung

Demnächst befindet sich Ursula Poznanski auf der Lesung in meiner Nähe und ich hatte gehofft, dass ich es schaffe das Buch bis dorthin zu lesen.
Gleich zu Beginn kann man die Situation Nikas nachvollziehen, denn man ist komplett orientierungslos und hat absolut keine Ahnung, was passiert. Die Handlung spielt in Siena, das in der Toskana liegt, und deshalb kommen auch italienische Brocken vor. Ich hab ein winziges bisschen Kenntnisse im Italienischen und fand es sehr sehr schön, dass Italienisch in diesem Buch gesprochen wird, weil Nika in Italien studiert.
Die Story ist mysteriös und bis zum Schluss findet man nicht heraus, weshalb und wer Jenny getötet und die noch größere Frage, die sich einem seit Beginn des Buches stellt, warum hat die Protagonistin einen Gedächtnisverlust erlitten?
Mit der Zeit stellt sich heraus, dass Jenny weit aus aggressiver ist, als zunächst gedacht und Nika die Schuld für einen Mord in die Schuhe schieben wollte. Die Beweise hat sie so inszeniert, dass die Polizei Nika überführen würde anstatt ihr, aber dank des wirren und verschlüsselten Zettel kann Nika doch ihr Gedächtnis zurückerlangen und etwas Licht ins Dunkeln bringen. Allerdings will ich gerade noch nicht zu viel vorwegnehmen.
Das Buch ist eines der einprägsamsten Bücher von Ursula Poznanski gewesen, die ich gelesen habe und entgegen anderer Meinungen hat mir das Buch sehr gut empfohlen. Ich freue mich schon sehr auf die kommende Lesung und auf das, was sie dazu erzählen wird.
"Er macht das immer abwechselnd, weißt du? Trinken, entziehen, trinken, entziehen." (S. 141)

Bewertung

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