Montag, 18. Dezember 2017

REZENSION zu Saeculum

Information zum Buch

Titel: Saeculum


Autor: Ursula Poznanski
Seitenzahl: 496
Verlag: Loewe
ISBN: 978-3-7855-7783-7
Preis: 9,95 €




Inhalt

Bastian ist normalerweise mit seinem Studium vollkommen ausgelastet und dem Druck, der von seinem Vater kommt. Sein Leben verändert sich aber seitdem er Sandra kennen gelernt hat. Seine Freundin hat Spaß daran in einer Gruppe zu sein, die sich für das Mittelalter interessiert und auch gerne in einem Rollenspiel mitmacht. Ihre Gruppe nennt sich Saeculum und befindet sich bei diesem Rollenspiel im 14. Jahrhundert und leben für 5 Tage dann wie in diesem Jahrhundert. Bei dem Ort, wo sie sich niederlassen, lastet aber ein Fluch aus früher Zeit und nach einigen Tagen, in denen immer mehr Mitglieder verschwinden, stellt sich die Frage, ob der Ort wirklich verflucht ist.


Eigene Meinung

Lange habe ich herumgeschlichen und mich nicht getraut das Buch zu lesen, obwohl ich es sogar schon einmal ausgeliehen hatte. Denn Rollenspiele sind nicht für jeden schön oder gefallen nicht jedem.
Die Bücher von Ursula Poznanski haben mir mittlerweile alle gefallen und auch wenn ich die Enden manchmal merkwürdig finde, kann ich bei keinem sagen, dass ich das Buch nicht mochte.
Bastian lebt eigentlich ziemlich zurückgezogen und beschäftigt sich in seinen freien Pausen mehr mit Lernen für sein Medizinstudium.
Eines Tages lernt er aber Sandra kennen, die ihn dazu überredet auf einen Mittelaltermarkt mit ihr zu gehen und dabei schafft sie es auch ihn zu überreden ihrer Gruppe Saeculum beizutreten für ein paar Tage.
Dabei ist es zuerst für ihn gewöhnungsbedürftig sich wie im 14. Jahrhundert zu verhalten, denn er ist Technik und Fortschritt gewohnt. Mit der Zeit hat er immer weniger Probleme damit. Allerdings lastet auf den Lageplatz der Gruppe ein alter Fluch und Doro kann Schwingungen erkennen. Diese meint, dass der Fluch nun auf ihnen allen lastet und sie diesen Ort nie hätten betreten zu dürfen.
Nach einigen Tagen verschwinden bis zu 3 Mitglieder, die Essenvorräte sind verdorben und Gräber sind offen. Alles wie in der Prophezeiung, sodass fast alle Mitglieder außer Bastian und Iris daran glauben, dass dieser Fluch existiert und nun auf ihnen lastet. Denn es passieren immer mehr merkwürdige Dinge.
Schlussendlich soll sogar Bastian geopfert werden, damit der Rest befreit von dem Fluch sein kann. Der Fluch entstand nämlich, weil der ärmere Bruder von dem reichen hinterrücks getötet wurde und er möchte dafür Rache nehmen. Die Auflösung, ob der Fluch existiert oder nicht, kommt am Ende des Buches und ergibt an einigen Stellen nicht so viel Sinn. Aus diesem Grund ziehe ich eine Blume ab, weil das Buch noch einige ungelöste Fragen aufwirft. Dennoch mag ich dieses Buch sehr gerne und kann es nur weiterempfehlen. 

Bewertung


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