Dienstag, 20. Februar 2018

REZENSION zu Acht Nacht

Information zum Buch

Titel: Acht Nacht


Autor: Sebastian Fitzek
Seitenzahl: 416
Verlag: Droemer Knaur
ISBN: 978-3-426-52108-3
Preis: 12,99 €



Inhalt

Es ist heute der achte August und genau um 20.08 Uhr wird im Fernsehen verkündet, welche zwei Menschen für 12h vogelfrei sind. Diese beiden Menschen dürfen innerhalb von den 12 Stunden von jedem Menschen in der Bundesrepublik Deutschland straffrei getötet werden. Derjenige, der den AchtNächter als Erstes tötet, bekommt zehn Millionen Euro für diese Tat. Zu Beginn sollte das nur ein Gedankenexperiment von der Psychologiestudentin Arezu Herzsprung sein, um zu zeigen, dass die Menschen bei einer gewissen Summe dazu bereit sind einen Menschen sogar zu töten. Ben Rühmann ist vollkommen überrascht, als er bemerkt, dass jeder Mensch ihn komisch anschaut und erfährt erst dadurch, dass auf seinen Tod Geld ausgesetzt ist und er in den nächsten 12 Stunden um sein Leben bangen muss.


Eigene Meinung

Nach dem Paket war ich doch etwas enttäuscht, dass mir Fitzek nicht so getaugt hatte. Deshalb habe ich mir gedacht, dass ich vielleicht doch ein anderes Buch von ihm lesen sollte.
Acht Nacht hat mich wirklich überzeugt. Auch wenn dieses Buch nicht volle 5 Blumen von mir bekommt. 
Bis zum Schluss kann der Leser nicht erahnen, wer der Täter ist und stellt sich immer wieder die Frage, wer steckt hinter dem Genie Oz, dass Acht Nacht erfunden hat.
Im Verlaufe des Buches findet der Protagonist Ben Rühmann heraus, dass er ein AchtNächter ist. Somit gehört er zu den beiden Menschen, die straffrei und gegen Bezahlung getötet werden dürfen. Bald macht sich ganz Berlin auf die Suche nach diesen beiden, die sich nun zusammengeschlossen haben. Arezu Herzsprung macht Ben bald fündig und denkt, dass er Oz ist. Schließlich haben Arezu und Oz gemeinsam Acht Nacht erfunden. Die Gedanken stammten von Arezu, die in ihrer Psychologiearbeit erforschen wollte, ob es wirklich sein könnte, dass Menschen gegen Geld und bei Straffreiheit einen Menschen töten würden und Oz war das technische Genie, dass ihre Gedanken verwirklicht hatte. Nach einer Weile hat Arezu doch zu große Angst vor den Konsequenzen, sodass sie das Programm abbrechen möchte, aber Oz will kurz vor dem großen Schritt keinen Rückzieher machen. Deshalb schlägt Arezu vor, dass wenigstens ihre beiden Namen genommen werden sollen, um unschuldige Menschen vor einem Tod zu bewahren. Aber Ben ist ein einfacher Mann, der kein Erfolg in seinem Leben hatte und hat gar nichts mit der Sache zu tun. Schließlich versuchen die beiden sich gemeinsam zu verstecken, um diese Acht Nacht zu überleben, aber das stellt sich viel schwerer heraus als gedacht. Ihre persönlichen Daten werden im Internet veröffentlicht. Jedes kleinste Detail in deren Leben auch ans Tageslicht gezogen. Bald versuchen Ungläubige daraus ein Profit zu ziehen und simulieren die Situation so, dass sie der Drahtzieher sind und setzen Ben und Arezu mit Aufgaben unter Druck. Das Finale hätte meiner Meinung nach etwas länger sein können, um mehr über die Motive des Täters herausfinden zu können.
"Sorry, wenn ich verpasst habe, dass heute die Nacht der idiotischen Kundenwünsche ist." (S. 333)

Bewertung

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