Donnerstag, 8. Februar 2018

REZENSION zu Das Paket

Information zum Buch

Titel: Das Paket


Autor: Sebastian Fitzek
Seitenzahl: 368
Verlag: Droemer Knaur
ISBN: 978-3-426-19920-6
Preis: 19,99 €



Inhalt

Die Psychologin Emma bekommt eines Morgens ein Paket für einen Nachbarn, dessen Namen sie zuvor noch nie gehört hatte. Kurz davor wurde sie in einem Hotelzimmer vergewaltigt und seitdem praktiziert sie nicht mehr als Psychologin. Zudem ist sie seit diesem Vorfall auch nicht mehr vor die Haustür gegangen. Als sie aber verdächtigt, dass ihr Peiniger eben dieser unbekannte Nachbar ist, wagt sie es doch aus dem Haus zu gehen und Nachforschungen bei seiner Adresse zu stellen. Dabei wird sie nicht von ihrem Ehemann unterstützt, denn dieser glaubt nicht einmal daran, dass seiner Frau wirklich vergewaltigt wurde und denkt, dass es lediglich eine Halluzination aufgrund ihrer schwierigen Kindheit ist.


Eigene Meinung

Bevor sich irgendjemand über meine Bewertung wundert. Ich habe eigentlich nur Gutes von Sebastian Fitzek gehört, weshalb ich mich auch schon sehr gefreut hatte, endlich selbst etwas von ihm zu lesen. Irgendwie hatte ich mir bei diesem sagenumwobenen Autor doch mehr erwartet.
Das Cover ist unfassbar schön und erinnert wirklich sehr stark an ein normales Paket. Aber in diesem Buch geht es wirklich kaum um das Paket. Im Vordergrund steht Dr. Emma Stein, die in ihrer frühen Kindheit mit Ängsten zu kämpfen hatte wie dem Geist in ihrem Schrank Arthur. Diesen Geist hat sich ihr Unterbewusstsein erschaffen, weil sie nicht genug Anerkennung und Liebe von ihrem Vater erhalten hatte. Bei einer Konferenz übernachtet sie in einem Hotel im Zimmer 1904 und wird in dieser Nacht nicht nur wie ein Schaf geschoren am Kopf, sondern sogar auch vergewaltigt. Allerdings glaubt ihr niemand, dass sie Opfer des Mörders "Der Friseur" ist, weil dieser keine Frauen vergewaltigt, sondern sie nur umbringt und ihnen die Haare rasiert. Selbst ihr Ehemann kann ihren Worten keinen Glauben schenken und die Polizei entdeckt in dem Hotel Le Zen kein Zimmer mit dieser Nummer, denn im Chinesischen steht die Nummer 4 für den Tod, weshalb das Hotel selbst die 4te Etage weggelassen hat. Keiner glaubt der Psychologin, weshalb diese sich immer mehr abschottet bis ihr Postbote bei ihr klingelt und bei ihr ein ominöses Paket ablegt. Schnell keimt in Emma der Verdacht auf, dass das eine Botschaft ihres Vergewaltigers ist und möchte diesen ausfindig machen und sich an diesem rächen. Bloß erwischt sie zweimal den Falschen, inbegriffen ihres Ehemannes, weshalb sie angeklagt wird. Ihre Glaubwürdigkeit wird untergraben, währenddessen der wahre Täter noch frei herumläuft.
Die Geschichte an sich finde ich sehr schön durchdacht und auch den Schreibstil mag ich sehr gerne, aber mir fehlt der rote Faden in diesem Buch und einige Erklärungen in dem Buch wie bei Arthur sind für mich nicht ganz plausibel. Dennoch möchte ich dem Autor eine weitere Chance geben und ein gutes Buch von ihm finden.

Bewertung

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