Mittwoch, 22. März 2017

REZENSION zu Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche

Information zum Buch


Titel: Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche
Originaltitel: The Young Elites
Autor: Marie Lu
Seitenzahl: 416
Verlag: Loewe
ISBN: 978-3-7855-8353-1
Preis: 18,95 €

Inhalt

Im 14. Jahrhundert wütete das Blutfieber über die Bevölkerung. An diesem Blutfieber sind viele Menschen erkrankt, deshalb sind einige Menschen gezeichnet und man erkennt, dass sie daran erkrankt waren. So auch Adelina, die in jungen Jahren gezeichnet wurde dadurch und nur noch ein Auge besitzt und silberne anstatt schwarzen Haaren nun besitzt. Deshalb kann sie nur schwer verheiratet werden und ihr Vater ist nun verzweifelt einen Mann für sie zu finden. Einige dieser Gezeichneten haben dadurch besondere Gaben erhalten und gehören deshalb zum Kreis der Dolche. Allerdings sind diese nicht angesehen. Adelina hat aber nur Gerüchte über diese gehört bis sie inmitten der Gruppe ist und ihre Gabe entdeckt.

Eigene Meinung

In media res fängt diese Geschichte an und man ist verwundert, um was es in diesem Buch gehen soll. Denn die Inhaltsangabe der Autorin lässt nur erahnen um die Handlung. Adelina war vor ihre Erkrankung sehr hübsch und hatte viele Verehrer, die um ihre Hand bitten wollen. Allerdings nachdem ihre Familie bis auf ihren Vater an dem Blutfieber erkrankt sind, wurde sie von der Krankheit gezeichnet und es war und ist auch sehr schwer sie zu vermählen. Anders ist es bei ihrer kleinen Schwester Violetta. Auch sie erkrankte daran, aber ist nicht gezeichnet. Deshalb schenkt ihr Vater auch ihrer kleinen Schwester mehr Aufmerksamkeit und mag sie lieber als sie, ein Malfetto. Eines Tages möchte ein angesehener Mann, aber doch Adelina. Allerdings möchte er sie nicht als Ehefrau sondern als Malträsse. Trotzdem ist Adelinas Vater einverstanden und möchte Adelina mit ihm gehen lassen. Als sie davon erfährt, verschwindet sie aber und möchte fliehen. Ihr Vater nimmt die Verfolgung auf und es kommt zu einer Auseinandersetzung, dabei wird ihr Vater durch ihre Gabe als Malfetto versehentlich getötet. Deshalb befindet sie sich zu Beginn der Geschichte im Gefängnis und soll getötet werden. Bei ihrer Hinrichtung wird sie aber von den Dolchen gerettet und mit in ihr Quartier genommen. Dort soll sie ihre Gabe weiter erforschen und lernen damit umzugehen, denn der Kronprinz möchte seinen Thron zurückerlangen und das funktioniert nur, wenn Adelina dem Kreis behilflich ist und sie unterstützt. Die Geschichte hat vieles zu bieten, denn sie ist ausgestattet mit Liebe, Intrigen, Verrat und Aufopferung. Obwohl ich zu dem Zeitpunkt als ich das Buch gelesen habe nicht so gerne Fantasy mochte, hat mir das Buch sehr gut gefallen, weil der Schreibstil sehr gut ist und die Spannung erhalten bleibt und einen neugierig macht wie der Verlauf der Handlung endet.


Bewertung


Freitag, 10. Februar 2017

REZENSION zu Für dich soll's tausend Tode regnen

Information zum Buch


Titel: Für dich soll's tausend Tode regnen
Autor: Anna Pfeffer
Seitenzahl: 320
Verlag: cbj
ISBN: 978-3-570-17155-4
Preis: 14,99 €

Inhalt

Emi stellt sich verschiedene Todesarten vor, wenn ihr jemand auf die Nerven geht und sie stört. Das können verschiedene Menschen sein. Gedanklich stellt sie sich dann ein Szenario vor, wie dieser Mensch sterben könnte. Außerdem sammelt sie Zeitungsausschnitte von interessanten und merkwürdigen Toden vor, die sie dann in ihrem schwarzen Buch sammelt, das sie immer mitnimmt. Bei ihrem Umzug wird sie mit neuen Menschen und Konflikten konfrontiert, weswegen sie neue Mordgedanken hegt. Allen voran ihr nerviger Bruder, die Neue ihres Vaters und Erik, ein Schüler aus ihrer neuen Klasse und mit dem sie sich gar nicht gut versteht. Als sie dann mit ihm wöchentlich die Graffitis säubern muss.

Eigene Meinung

Ganz klischeemäßig ist dieses Buch aufgebaut, aber dennoch schaffen die zwei Autorinnen, die sich hinter dem Pseudonym Anna Pfeffer verbergen, die Geschichte so schön und glaubhaft zu erzählen, dass es nicht schlimm ist, dass man das Ende schon kennt und weiß worauf das Buch hinauslaufen wird. Erik ist ein Angeber und nach Emi eine sehr schlimme und nervtötende Person. Das sie jetzt wegen eines Zwischenfalls zwischen ihnen nun gemeinsam die Schule von den Graffitis entsäubern muss, ist richtig schlimm für die beiden. Um dieser Situation zu entfliehen, schließen die beiden eine Wette ab, wo der Verlierer den ganzen Strafdienst übernehmen muss. Dafür muss der andere bei dem Wetteinsatz aufgeben und sagen, dass er es nicht macht. Für seine Aufgabe hat derjenige aber nur jeweils 24h Zeit, um die Aufgabe zu erfüllen. Humorreich und witzig ist das Buch auf jeden Fall. Es vertreibt auf jeden Fall Depression und schlechte Laune.


Bewertung



Donnerstag, 9. Februar 2017

REZENSION zu Tote Mädchen lügen nicht

Information zum Buch


Titel: Tote Mädchen lügen nicht
Originaltitel: Thirteen Reasons Why
Autor: Jay Asher
Seitenzahl: 288
Verlag: cbt
ISBN: 978-3-570-30843-1
Preis: 8,99 €

Inhalt

Zuhause findet Clay 13 Kassetten seiner Exfreundin und ist zunächst verwundert über dieses Päckchen. Seine Exfreundin, die Selbstmord begangen hat, hat vor dieser Tat Kassetten aufgenommen, die nun an schuldige Menschen geschickt werden und die Ursachen an ihren Tod haben. Clay ist aber verwundert, dass er Hannah etwas schlimmes angetan haben soll und fragt sich, was er ihr angetan hat und versucht aus der Kassette heraus zu hören, was er getan haben soll.

Eigene Meinung

Das Buch ist ziemlich gelungen, denn der Schreibstil ist gut und die Spannung, wann Clay auf den Kassetten kommt, wird gut erhalten. Allerdings sind manche Stellen im Buch spannender und manche sind langatmig und schwer zu lesen. Als Leser fragt man sich gemeinsam mit Clay, was er getan hat und fragt sich, ob es wirklich an den angeblich Beteiligten zu Hannahs Selbstmord liegt. Die Gründe, die Hannah anführt, weshalb sie in Depressionen und Trauer und schlussendlich in den Tod gestürzt ist, sind spannend und fragwürdig. Das merkwürdigste ist, dass man nicht versteht, was Clay schwerwiegendes getan hat. Schlussendlich stellt sich heraus, dass Hannah Clay nur aufzeigen wollte, was in ihrem Innersten los ist und er keine Schuld oder Mitschuld an ihrem Tod hat.

"Ganz im Ernst. Ich brauche da eine Definition. Wie soll man wissen, ob jemand ein Freund ist?" "Das ist jemand ... an den man sich wenden kann." (S. 267)

Bewertung