Donnerstag, 2. November 2017

REZENSION zu Infernale - Rhapsodie in Schwarz

Information zum Buch

Titel: Infernale - Rhapsodie in Schwarz
Originaltitel: Unleashed


Autor: Sophie Jordan
Seitenzahl: 384
Verlag: Loewe
ISBN: 978-3-7855-8369-2
Preis: 18,95 €


Inhalt

Auf der Flucht vor dem Regime ist Davy und versucht mit ihren drei Freunden nach Mexiko zu kommen. Allerdings wird sie bei der Flucht angeschossen und strandet wieder in die Staaten ein, währenddessen sind ihre Freunde - Sean, Gil und Sabine -, aber wahrscheinlich schon in Mexiko. Gott sei Dank wird sie aber von einem Anführer der Widerstandsgruppe gefunden und zur Gruppe gebracht, damit sie sich auskurieren kann von ihrer Schusswunde und mit einer neuen Gruppe nach Mexiko übersiedeln kann. Cadens Handeln wird aber nicht von jedem dort gebilligt, weshalb Davy um ihr Leben fürchten und Angst vor den anderen haben muss.

Eigene Meinung

Nach fast einem Jahr kann ich endlich die Fortsetzung lesen und es ist auch zugleich das Ende dieser Reihe.
HTS Träger tragen eine höhere Wahrscheinlichkeit einen Mord zu begehen und nachdem Davy einen Mord begangen hat, um Sean zu schützen, ist sie nicht mehr dieselbe wie davor. Ständig plagen sie Albträume, wo sie den Mann ein weiteres Mal töten muss und kann Sean auch nicht mehr Zärtlichkeiten beruhigt mit ihrem Freund austauschen. Denn irgendwie gibt sie ihm die Schuld, dass sie seinetwegen diese Wahl getroffen hat. Aber gegen ihre Gefühle kann Davy nichts machen und als ihre Flucht nach Mexiko gescheitert ist, kommen in Davy Gefühle für einen anderen auf, nämlich für ihren Retter Caden. Dagegen versucht sie sich aber mit aller Kraft zu wehren, denn sie möchte so schnell wie es geht zu ihren Freunden zurück und deshalb nach Mexiko fliehen. Ihre Schusswunde in ihrer Schulter verheilt aber nicht so schnell wie sie es möchte, weshalb sie für einige Tage außer Gefecht gesetzt wird. Als sie endlich die Chance bekommt nach Mexiko zu kommen mithilfe von Tabatha - ein Mädchen, das auch in Caden verliebt ist -, weshalb sie sehr achtsam sein muss, um es wirklich über die Grenze zu schaffen. Allerdings wird die Übersetzung durch die Behörde gestört und alle außer Davy werden getötet. Aus diesem Grund ist der zweite Anführer Marcus noch skeptischer denn je und macht Davy bzw. Caden für den Tod der restlichen Menschen verantwortlich.
Etwas, was ich sehr mochte ist, dass es einen Verräter in den eigenen Reihen der Widerstandsgruppe gibt und Davy nicht so ganz weiß, was sie möchte. Die Verwandlung von Davy gefällt mir aber gar nicht, denn irgendwie sucht sie sich ständig einen neuen Freund, wenn sie keine Gefühle oder die Beziehung mit dem früheren Freund nicht weiter funktioniert. Ihre Ängste, dass sie wieder jemanden verletzt oder gar töten wird, kann ich nachvollziehen und in der Situation auch verstehen, aber sie geht ständig auf Abstand und kommt dem Menschen doch wieder näher, was richtig nervig ist auf langer Zeit. 
Mit diesem zweiten Band endet auch diese Reihe und der Schluss beläuft sich auf 10 Seiten. In diesen zehn Seiten ist das Leben von so vielen Menschen auf das Spärlichste gepackt, was einfach nicht ausreicht und man sollte dieses Ende einfach ausführlicher beschreiben können, damit der Leser den weiteren Verlauf der Protagonisten besser kennen lernt.
"Sonderbarerweise hatte ich geglaubt, Mörderin genannt zu werden und alles zu verlieren - meine Zukunft, meinen Freund, meine Freunde - wäre das Schlimmste, was mir passieren konnte." (S. 10) "Manche Menschen tragen diese Gefahr nicht in sich, aber wir schon" (S. 45) "Ich habe dich gerettet und zum Dank klaust du mir meine Sachen und haust ab." (S. 83) "Hast du wirklich diesen Aufstand veranstaltet, damit ich hereinkomme und du alles wiederholen kannst, was ich sage?" (S. 113) "Versprich nichts, was du nicht halten kannst" (S. 165)

Bewertung




"Infernale Reihe" von Sophie Jordan:
Band 2: Infernale - Rhapsodie in Schwarz

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