Donnerstag, 23. November 2017

REZENSION zu Nur noch ein einziges Mal

Information zum Buch

Titel: Nur noch ein einziges Mal
Originaltitel: It ends with us


Autor: Colleen Hoover
Seitenzahl: 416
Verlag: dtv
ISBN: 978-3-423-74030-2
Preis: 14,95 €




Inhalt

Die Vergangenheit mit Atlas konnte Lily nie so ganz vergessen und hinter sich zurücklassen. Tief in ihrem Herzen wird er immer einen Platz einnehmen und ein häufiger Satz, den er gesagt hatte, war "in Boston ist alles besser" und mit diesem Satz beschließt sie zu ihrem Studium nach Boston umzuziehen. Vor allem weil es in ihrer Familie nicht so harmonisch läuft wie bei anderen, denn ihr Vater ist gewalttätig und dadurch wird ihre Mutter des öfteren Opfer von häuslicher Gewalt. Eines Tages lernt sie Ryle kennen und sieht in ihm manchmal ihren eigenen Vater, aber aber sie kann sich das nicht eingestehen.


Eigene Meinung

Bei der Lesung von Colleen Hoover letztes Jahr war ich ziemich neidisch auf diejenigen, die dieses Buch schon auf Englisch gelesen hatten und geschwärmt hatten. Ich muss sagen, dass ich es sehr schön finde, dass das Cover mal eins zu eins übernommen wurde.
Das Buch behandelt ein ernstes Thema, nämliche häusliche Gewalt.
Zu Beginn des Buches erkundet Lily eine Dachterrasse in Boston und lernt dabei nach der Beerdigung ihres Vaters zufällig Ryle kennen. Sie ist zwar sehr fasziniert von ihm und er auch von ihr, aber sie können keine Beziehung eingehen, weil sie zu unterschiedliche Ansichten haben. Aber durch das kurze Gespräch mit Ryle wurde Lily dazu angespornt ihren Traum eines Blumenladens zu verwirklichen. Mithilfe seiner Schwester wird ihr Laden auch zum vollen Erfolg und es ist auch gleichzeitig der Grund weshalb sie Ryle wiedersieht.
Das erste Date mit Ryle endet damit, dass sie ihre erste Liebe im Restaurant wiedersieht, aber sie kann trotzdem eine Beziehung mit Ryle eingehen. Diese ist auch sehr harmonisch bis Ryle einen Aussetzer hatte und sie schlägt. Auch wenn sie sich vorgenommen hatte nicht so zu sein wie ihre Mutter, die die Schläge ihres Vaters hingenommen hat anstelle sich zu trennen, kann sie Ryle nicht verlassen, als er Reue zeigt. Danach benimmt er sich besser denn je und die beiden heiraten sogar. Allerdings ändert sich die Situation auch wieder kurz nach ihrer Heirat, dass sie doch wieder Kontakt mit Atlas aufnimmt. Mich stört an diesem Buch, dass sie nach einigen Schlägen anders als ihre Mutter immer noch nicht von ihrem Mann wegkommen kann und sich trennt. Klar ist es schwer, denn man hat Gefühle füreinander, aber ihr Entschluss gerät schon ziemlich ins Wanken, wenn er sie nur küsst und davor predigt sie ständig, dass sie anders als ihre Mutter handeln würde. Ansonsten mochte ich das Buch sehr gerne und fand es ist auch einfach zu amüsant, dass ein Freund einfach eine Werbeeinblendung gestaltet und Werbung für ein Produkt dermaßen anwirbt.
"Die Touristen behandeln dich wie eine Einheimische und die Einheimischen behandeln dich wie eine Touristin." (S. 18)
"Willst du mir allen Ernstes erzählen, dass du bei meinen sämtlichen neunundzwanzig Nachbarn geklingelt hast, um mich zu finden?" (S. 81)
"Pflanzen und Menschen. Pflanzen müssen auf die richtige Art geliebt werden, um zu überleben. Menschen auch." (S. 120) 
"Und wenn ich dir verspreche, dass wir irgendwann auf die traditionelle Methode ein Baby bekommen, statt uns eins in Vegas zu kaufen?" (S. 248)


Bewertung


Kommentare:

  1. Hey Blue,

    eine tolle Rezension! Das Buch ist mir vollkommen durch die Finger geflutscht, ich habe es erst am Tag seines Erscheinens in einem dtv-Newsletter entdeckt. :/

    Herzliche Grüße,
    Kathi

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    1. Huhu Kathi,
      dankeschön :D jetzt weißt du aber, dass es dieses Buch gibt und kannst es hoffentlich demnächst lesen. Ansonsten kannst du es auch von mir ausleihen :)

      Liebe Grüße
      Blue

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