Montag, 28. November 2016

REZENSION zu Das Einzige, was jetzt noch zählt

Information zum Buch

Titel: Das Einzige, was jetzt noch zählt
Originaltitel: Pars avec lui


Autor: Agnès Ledig
Seitenzahl: 360
Verlag: dtv
ISBN: 978-3-423-26108-1
Preis: 14,90 €


Inhalt

Die Krankenschwester Juliette ist mit ihrem jetzigen Leben unzufrieden, weil sie möchte gerne mit ihrem langjährigen Freund ein Kind bekommen. Das ist aber aufgrund vieler verschiedenen Faktoren schwierig, weshalb sie an dieser Situation leiden muss. Als eines Tages der verletzte Feuerwehrmann Roméo in ihre Obhut kommt, beginnen beide sich freier und glücklicher zu fühlen. Sie können sich bezüglich ihrer Schwierigkeiten im Leben anvertrauen und aus ihrer jetzigen Situation mit Ratschlägen sich behelfen.

Eigene Meinung



Die Namen der Hauptfiguren erinnern stark an Romeo & Julia, der Geschichte von William Shakespear. Allerdings können Juliette und Roméo keine Beziehung führen, weil Juliette schon in einer Beziehung ist und Roméo andere Sorgen hat. Das Buch wird aufgegliedert in drei Perspektiven. Die eine ist aus Juliettes Sicht, die zweite aus Roméos und die letzte sind Tagesbucheinträge aus der Perspektive von Roméos kleinen Schwester Vanessa. Durch den verschiedenen Sichtwechsel, an den man sich erst gewöhnen muss, bekommt der Leser einen umfassenderen Einblick in das Leben der vielen unterschiedlichen Personen im Buch und wie sie mit den Komplikationen leben müssen. Die Geschichte von Juliette, wie sie ihren Freund liebt und toleriert, um nicht allein gelassen zu werden, weshalb sie alles mit sich machen lässt auch wenn er ihre Wünsche nicht respektiert und sie für alles verantwortlich machen lässt. Roméos Probleme drehen sich darum, dass er für Vanessa sorgen muss und deshalb so schnell wie möglich auskurieren muss, um seinen Beruf wieder erlangen zu können und arbeiten kann. Vanessa fühlt sich ungeliebt und möchte sich deshalb in der Schule einen Ruf erschaffen, wo es unwichtig ist, ob es ein guter oder schlechter Ruf ist. Auch wenn die Problematik auf den ersten Blick nicht miteinander zusammenhängt, schafft es die Autorin die Leben der Protagonisten miteinander geschickt zu verflechten, dass es den Leser anspornt das Buch zu Ende zu lesen, um das Ende zu erfahren.
"Seine Bank schenkt ihm jedes Land einen tollen Kalender, und ein Telefon mit so vielen Funktionen, dass er wahrscheinlich Brot damit toasten könnte. (S. 114)

Bewertung


Kommentare:

  1. Hallo Blue,
    jetzt musste ich aber erstmal suchen, habe deine Rezi jedoch gefunden. :D
    Ich bin nach deinen Zeilen noch neugieriger auf das Buch und hoffe, dass es bald bei mir einziehen wird.
    Liebste Grüße, Hibi

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    1. Hallo Hibi,
      das freut mich :D bist du gerade sehr beschäftigt mit anderen Büchern?

      Herzliche Grüße
      Blue

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