Freitag, 11. November 2016

REZENSION zu Liv, forever

Information zum Buch

Titel: Liv, forever
Originaltitel: LIV, FOREVER


Autor: Amy Talkington
Seitenzahl: 316
Verlag: Gulliver
ISBN: 978-3-407-74487-6
Preis: 14,95 €


Inhalt

Liv kommt durch ein Stipendium an das Wickham Hall, wo es auch privilegierte Menschen gibt, die zu der Gruppe Victors gehören. Eines Tages sieht sie einen Geist und wundert sich über ihre Halluzination, aber es soll an dieser Schule auch spuken, deshalb ist es nicht weiter beachtenswert. Nachdem sie den Schülersprecher Malcolm kennen lernt, erfährt sie dass es weitaus mehr Geister gibt als sie dachte und der Ort wirklich umgeben ist von ihnen.

Eigene Meinung

Ein düsteres Buch über eine Liebesbeziehung zwischen Malcolm und Liv. Der Titel spiegelt sehr schön die Philosophie von Malcolm wieder und wie gerne er dieses Lied hat, was später zu dem Lieblingslied der beiden gehört. Anfangs versteht man nicht, was es mit den Geistern auf sich hat und was an der Gruppe Victors so besonders ist. Im Laufe der Geschichte erfährt der Leser es gemeinsam mit Liv und ist deshalb schockierend über vergangene sowie künftige Ereignisse. Auch wenn es verboten ist sich nachts raus zu schleichen, bricht das Liebespaar diese Regel um sich näher zu kommen, was ich sehr romantisch finde. Der beste Freund von Liv Gabe ist sehr amüsant und sarkastisch. Außerdem sieht er an manchen Stellen Geister, aber hören tut er sie immer. Deshalb finde ich, dass er eine sehr interessante Persönlichkeit ist und es ist schön, dass er nach Livs Tod immer noch mit ihr kommunizieren kann. Deshalb fühlt sie sich weniger allein und kann auch im Jenseits für Gerechtigkeit mit ihm sorgen. Es ist etwas komplett anderes, was wunderschön beschrieben wird. Ein paar Zitate, die mir besonders gut an diesem Buch gefallen haben:

Sein Körper war auf die gleiche Art perfekt, wie alles andere an ihm perfekt war, nämlich indem er nicht perfekt war. (S. 83) Wir gaben ein ungewöhnliches Trio ab: ein reicher Sunnyboy, ein psychisch labiler Verschwörungstheoretiker und ein Geist. (S. 164) "Dir ist meine Typveränderung aufgefallen? Ich fühle mich geschmeichelt." (S. 225)

Bewertung







Kommentare:

  1. Huhu liebe Blue,

    da sieht man mal wider, wie verschieden die Meinungen doch sein können. Ich fand dieses Buch wirklich schrecklich und war froh, als ich damit fertig war. Eins habe ich dadurch auf jeden Fall gelernt: Bücher, in denen Geister eine tragende Rolle spielen, sind definitiv nichts für mich, schon gar nicht, wenn sie mit so einer kitschigen Liebesgeschichte ergänzt werden.

    Liebe Grüße
    Kathi

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    1. Hey Kathi :D
      dennoch lesen wir ähnliche Bücher zum Teil :) ich fand die Geschichte ganz süß erzählt und ich mochte sie. Deine Rezension hab ich schon gelesen und bin mir nun sicher, dass du wirklich keine Geistergeschichten lesen wirst. Du bist mehr der Krimifan eben :P

      Herzliche Grüße
      Blue :P

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