Dienstag, 15. November 2016

REZENSION zu Elanus

Information zum Buch

Titel: Elanus


Autor: Ursula Poznanski
Seitenzahl: 416
Verlag: Loewe
ISBN: 978-3-7855-8231-2
Preis: 14,95 €


Inhalt

Elanus ist ein Flugobjekt oder besser gesagt eine Drohne, die von Jona gebaut und gesteuert wird. Mithilfe von einer Handynummer kann er die Personen beschatten und ihre Gespräche sowie Taten aufzeichnen. Weil er ein sehr intelligenter Mensch ist, wird er eingeladen eine sehr renommierte Universität namens Victor-Franz-Hess-Privatuniversität zu besuchen. Dabei darf er mit nur 17 Jahren Semester überspringen und eigentlich beim Unterricht für höhere Jahrgänge teilnehmen. Doch bald fällt auf, dass er Menschen beschattet und das zieht Konsequenzen mit sich. 

Eigene Meinung

Nach dem letzten Buch von Ursula Poznanski Erebos war ich enttäuscht von dem Werk, deshalb war ich ziemlich skeptisch bei diesem noch relativ neu erschienen Buch. Darum war die Freude umso größer, als mir das Buch richtig gut gefallen hat und ich ruhelose Nächte hatte, weil ich das Buch nicht zu Ende lesen konnte. Die Thematik zeigt einen überaus intelligenter Jungen, der zu viele Dinge weiß, was ihm zum Verhängnis wird. Er hat Probleme damit Freunde zu finden, weil er sie meistens ziemlich schnell wieder vergrault. Doch bei Pascal und Marlene ist es anders, bei ihnen kann er nett sein und sie unterstützen oder sogar auch zum Lachen bringen. Die Drohne hat Jona in seiner Freizeit selbst gebaut und erfunden, denn damit kann er durch eine SpyApp auf ihrem Handy, nachdem sie ihm eine Nachricht geschickt haben, sie mit der Drohne ausspionieren in einem geringen Zeitfenster. Er ist bei einer Gastfamilie untergebracht, die sich von Zeit zu Zeit immer merkwürdiger verhält. Durch seine zu große Kenntnis an Dingen, die er nicht wissen dürfte, macht er sich Feinde. Dazu kommt, dass er Drohbriefe verschickt, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Leider wird er aber dadurch selbst bedroht und hat Angst um sein Leben, denn es wissen Menschen von der Existenz der Drohne sowie von den Drohbriefen, die Jona verfasst hat. 
Besondere Momente in diesem Buch, die mich zum Lachen und Erstaunen gebracht haben.
Und perfekt war das Mindeste, was er zu akzeptieren bereit war. (S. 10) "Und anschließend versuchst du, ein bisschen Mathe in mein armes, minderbemitteltes Hirn zu prügeln, ja?" (S. 41) Fünfhundertsechsundneunzig                                                                               Millionen zweihundertundsiebzig." Es hatte etwa vier Sekunden gedauert, wesentlich kürzer, als die meisten gebraucht hatten, um ihr Handy zu zücken und die Rechner-App zu öffnen. (S. 151)


Bewertung






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